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Zespół Szkół Ekonomiczno-Ogrodniczych

im. Tadeusza Kościuszki

w Tarnowie ul. Sanguszków 28
Technikum nr 9 Branżowa Szkoła I stopnia nr 7
Godło Polska

Die Technische Fachschule für Betriebswirtschaftslehre und Gartenbau

GESCHICHTE DER SCHULE

Die derzeitige Technische Fachschule für Betriebswirtschaftslehre und Gartenbau mit Sitz im ehemaligen Sanguszko-Palast in Tarnów-Gumniska hat eine reiche Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.
Zu dieser Zeit, im Jahr 1881 wurde in Tarnów der Obst- und Gartenbaubetrieb gegründet. Wegen der hohen Nachfrage nach Fachleuten in diesem Beruf wurden hier Gärtner ausgebildet. Mit der Zeit erhielt die Einrichtung den Namen Krakauer Schule für Gartenbau. Die Ausbildung dauerte drei Jahre. Der erste Schulleiter war Wojciech Maciaszek. Zu dieser Zeit erzielte die Schule  vorragende Ergebnisse  im Obstanbau. Dies beweist die Präsentation von mehreren Dutzend Äpfel- und Birnensorten auf der Obst- und Gartenbauausstellung in Tarnów im Jahr 1902.

In der Zwischenkriegszeit wurde die Stadt durch die Erfolge der Schule im Bereich des Gartenbaus berühmt. Zu dieser Zeit wurden zahlreiche Veranstaltungen organisiert, darunter Gartenausstellungen,  ein Festival zum Anpflanzen von Bäumen an den Straßen und die Errichtung von Bauernplantagen in der Umgebung.

Der Erste Weltkrieg unterbrach die Tätigkeiten der Schule, die 1919 wiederaufgenommen wurden. In den folgenden Jahren konzentrierte sich die Schule mit großem Erfolg auf den Obstanbau.

Während des Zweiten Weltkrieges setzte die Schule, die bereits als Staatliche Schule für den Gartenbau bekannt war, ihre Tätigkeit mit der Zustimmung der deutschen Besatzer fort. Obwohl ein Teil des Schulgebäudes von den Deutschen besetzt war, wurde damals auch die einheimische Literatur unterrichtet. Die  Schulgärten blieben als didaktische Basis für die Berufsausbildung erhalten.
Nach dem Krieg erhielt die Schule mit neuem Namen Tarnauer Gartenbauschule ihren Sitz im neoklassischen Palast der Sanguszko-Fürsten im Stadtviertel Gumniska. Die Basis umfasste 100 ha Land aus ehemaligen Herzogshäusern. Tadeusz Kościuszko wurde zum Patron der Schule ernannt. Am 24. November 1946 wurde die Schule nach ihm benannt und bekam von der örtlichen Gemeinde eine Büste des Namensgebers geschenkt. Das Kunstwerk wurde vom Bildhauer Jerzy Popiel geschaffen. Es wurde über dem Kamin im ehemaligen Palastgang aufgestellt, wo es heute noch steht.

Im Laufe der Jahre hat sich die Struktur der Bildung verändert, u.a. der Name der Schule, die landwirtschaftliche Ausbildung wurden neben der Gartenarbeit eingeführt. Das Lernen konnte auch in Fernkursen und im Fernstudium für Erwachsene stattfinden.
Im Jahre 1975 wurde die Staatsschule für  Gartenbau und Landwirtschaft gegründet, zu der auch die Filialschulen in der Nähe von Tarnów und das Fernstudium gehörten. Zu dieser Zeit verfügte die Schule über einen großen Hilfsbetrieb in der Landwirtschaft, der an die Produktions- und Lehrzwecke angepasst wurde. Mit der Zeit wurde ein Internat mit 220 Plätzen gebaut. Es entstanden auch die Fachräume für den Unterricht, die schrittweise mit schulischen Hilfsmitteln ausgestattet wurden.
In der Nachkriegszeit wurde die Schule in der Umgebung als Kulturort bekannt. Seit 1975 wurden regelmäßige Blumenausstellungen veranstaltet, mit getrockneten und lebenden Pflanzen. Mit der Zeit wurden Ausstellungen mit Vernissagen, Konzerten und Gedichtvorträgen verbunden. Die Schuljugend entwickelte ihre künstlerischen Leidenschaften in Floristikworkshops, schuf  wunderschöne Blumensträuße, Weihnachts- und Osterdekorationen, die in der Schule ausgestellt wurden, sogar auch in Ungarn und der Ukraine. Durch Auslandspraktika in Ungarn und Deutschland verbesserten die Schüler ihre beruflichen Fähigkeiten im Gartenbau.
Im Laufe der Jahre  entwickelte die Schule kompetente Gärtner, die damals die Möglichkeit für einen Arbeitsplatz in diesem Beruf hatten. In den 90er Jahren war die Schule jedoch mit wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen konfrontiert, sodass sie sich an die neue Realität anpassen musste.
In der Schule wurde eine neue Form der Bildung eingeführt, das Wirtschaftsgymnasium. Dadurch wurde die Schule in eine Fachschule für Betriebswirtschaftslehre und Gartenbau umbenannt. Bald darauf wurde die Klasse mit agrarwirtschaftlichem Profil eingeführt.

Derzeit ist das Gesicht der Schule das Ergebnis vieler Veränderungen, die in den letzten Jahren hinsichtlich der Einrichtungsstruktur, der Ausbildungsjahre und der Tätigkeitsformen eingetreten sind. Die Art der Schulbildung wurde durch Marktveränderungen und das Interesse junger Menschen an Berufen beeinflusst. Die Einrichtung hörte auf, eine Schule mit reinem Gartenprofil zu sein, sie war offen für neue Bildungsideen.

In den letzten Jahren wurden die Ausbildungsprofile den Bedürfnissen junger Menschen angepasst. Sie können den Unterricht in den folgenden Berufen besuchen: Betriebswirt/-in, Techniker/-in für Gartenbau, Techniker/-in für Landschaftsarchitektur, Techniker/-in für Ernährung und Gastronomiedienstleistungen, Techniker/-in für Fremdenverkehrswesen , Techniker/-in für Hotelwesen, Techniker/-in für die Mechanisierung der Landwirtschaft. Es gibt derzeit keinen Hilfsbetrieb für Landwirtschaft, der aufgrund des Gesetzes vom 27. August 2009 stillgelegt wurde.

Die Schule modernisiert ständig ihre didaktische Basis. Sie unternimmt auch regelmäßige Veranstaltungen, die die Kreativität von Schülern und Lehrern fördern. Zu den wichtigsten jährlichen Projekten gehören: das Europäische Forum, Picknick im Garten, Lauf im Sanguszko-Park und “Unser Gast” – eine Initiative zur Begegnung wertvoller Menschen. Darüber hinaus werden der Schuljugend Kino-, Theater- oder Museumsbesuche angeboten. Die Schule ermöglicht jungen Menschen, ihre Talente durch verschiedene Wettbewerbe und Ausstellungen zu entwickeln. Bald feiert die Schule ihr 140jähriges Bestehen.

DER PALAST IN GUMNISKA,  DAS SCHULGEBÄUDE

Derzeit befindet sich das Gumniska-Stadtviertel im südöstlichen Teil von Tarnów.  Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es ein Vorstadtdorf des Adels von Tarnów. Der Palast in Gumniska wurde 1799 von Hieronim Sanguszko anstelle eines hölzernen Herrenhauses errichtet.

In den 1830er Jahren wurde es durch Władysław Sanguszko zur heutigen Form ausgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts erhielt das Schloss Elemente der Neorenaissance und eine neugotische Kapelle. In den Jahren1939-1945 war dort ein deutscher Stab stationiert und die Prinzessin Konstancja Sanguszkowa lebte damals dort. Die Kommunisten warfen sie aus dem Palast und platzierten dort eine Milizwache (heute Polizeidienststelle) und dann eine Schule.

Schule Aktuell

Derzeit bildet die Schule fast 500 Schüler aus

AUSBILDUNGSRICHTUNGEN:

Technische Fachschule (4-jährig):

  • Betriebswirt/-in
  • Techniker/-in im Rechnungswesen
  • Techniker/-in für das Hotelwesen
  • Techniker/-in für das Fremdenverkehrswesen
  • Techniker/-in für Landschaftsarchitektur
  • Techniker /-in für Floristik und Innenarchitektur
  • Techniker/-in für Ernährung und Gastronomiedienstleistungen
  • Techniker/-in für Lebensmitteltechnik - Fachrichtung Konditorei

Berufsschule (3-jährig):

  • Gärtner/in
  • Landwirt/in

Kontakt
Die Technische Fachschule für Betriebswirtschaftslehre und Gartenbau
Sanguszkówstr.  28
33-100 Tarnów
Tel. : +48 14 622 00 75
Fax. : +48 14 688 84 04
E-Mail-Adresse: sekretzseo@umt. tarnow. pl
www. zseo. tarnow. pl

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